Stress

"Ich bin im Stress" lautet ein heutzutage sehr häufig verwendeter Satz mit unterschiedlichen Bedeutungen und auch Auswirkungen. Denn Stress muss nicht zwangsläufig etwas Negatives bedeuten, vor allem dann nicht, wenn er als positiv bewertet wird.

Je nach Persönlichkeit, Tagesverfassung und auch Erfahrungsschatz im Umgang mit herausfordernden Situationen kann ein und dieselbe Aufgabe oder Situation von unterschiedlichen Menschen ganz anders bewertet werden. Für den einen ist es vielleicht ein "Kick", für den anderen eine Katastrophe. Entscheidend ist auch eine ausgeglichene Bilanz zwischen Beanspruchung und Erholung, die work-life-balance.
Auf diese Weise wird im Sinne der Prävention u.a. verhindert, dass es zu einer Entgleisung des Stresshormonspiegels kommt.
Ein chronisch erhöhter Cortisolspiegel etwa schwächt das Immunsystem und führt dazu, dass man anfälliger für Infektionen ist. Auch Probleme im Herz-Kreislaufsystem wie z.B. Bluthochdruck können sich einstellen.
Warnsignale für ein zu hohes Stressniveau sind u.a. auch Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Kopf-, Magen-, und Bauchschmerzen. Die Liste an gesundheitlichen Auswirkungen ist lang und auch die Psyche kann kräftig leiden. So kann beispielsweise die Anfälligkeit gegenüber Ängsten und Depressionen erhöht sein.

Psychologische Therapie bietet eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema Stressmanagement, sowohl präventiv als auch in der Akutsituation.